Erste Stunde mit den "Jungimkern" der Schule

02.05.2019

Am Donnerstag nach dem ersten Mai hatten die Jungimker aus dem OGS-Angebot "Natur und Experimente" ihren ersten Einsatz "an den Bienen". Freundlicherweise gab es ausreichend Unterstützung beim Anziehen der Imkerjacken und -handschuhe.

Das war beim ersten Mal natürlich noch etwas kompliziert, zumal ja auch darauf geachtet werden musste, dass keine "Lücken", durch die Bienen eindringen könnten, z.B. an der Hose, entstanden.

Die Kinder waren natürlich etwas aufgeregt und hatten anfangs teilweise etwas Respekt vor den Bienen. Die Neugier auf die Einblicke in die Bienenvölker oder die Tasache, dass man einen Rahmen mit vielen Bienen halten konnte, ließen diesen allerdings recht schnell verfliegen.

Zunächst wurden die Rähmchen des grünen Volks mit den Weiselzellen zusammen mit ordentlich gefüllten Futterwaben in den kleinen Ablegerkasten gehängt. Danach machten wir uns auf die Suche nach der Königin und die war ... weg! Da in der Beute insgesamt etwas wenig Betrieb war, war diese vermutlich mit einem Teil des Volkes weggeschwärmt... Was tun? Frau Sigg empfahl zunächst einmal Ruhe zu bewahren und zu schauen, ob vielleicht eine frisch geschlüpfte Jung-Königin in der Beute war oder das Restvolk noch in der Lage war, eine Weiselzelle und damit die Chance auf eine neue Königin zu bilden. Da das grüne Restvolk durch das Schwärmen der Königin ziemlich geschwächt wurde, wurde der Honigraum zunächst wieder abgebaut und eingelagert - zwei Zargen sollten in dieser Situation genug sein.

Das blaue sah unverändert gut aus - fleißig wurden die Waben gefüllt und gepflegt und der neue Honigraum wurde gut angenommen.